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Dr. Jarir Aktaa

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Ultraschall (Tauchtechnik)-Anlage KC 200

Die Tauchtechnik-Anlage KC 200 ist ein automatisiertes Ultraschall-Prüfsystem zur zerstörungsfreien Kontrolle unterschiedlicher Bauteile.
Tauchanlage
Tauchtechnik-Ultraschallprüfanlage KC-200
Tauchanlage
Wasserbecken mit Probenauflage und Prüfkopf
Auswertung
Auswertung

Die Ultraschallprüfung ist ein akustisches Verfahren zum Auffinden von Materialfehlern. Bei dieser Art der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung wird ein Schallimpuls erzeugt, der über ein Kopplungsmittel in das Werkstück übertragen wird. Grenzflächen (Risse) im Inneren des zu prüfenden Teils reflektieren den Schallimpuls und senden diesen an den Schwinger, der sowohl als Sender wie auch als Empfänger fungiert, zurück. Die vergangene Zeit zwischen Senden und Empfangen lässt die Berechnung der Wegstrecke zu (Impuls-Echo-Verfahren).

 

Bei der Tauchtechnik-Prüfung wird sowohl das Prüfobjekt als auch der Prüfkopf vollständig in eine Flüssigkeit (hier: Wasser) getaucht. Die Tauchtechnik zeichnet sich von der manuellen Prüfung im Direktkontakt dadurch aus, dass hier die Ankopplungsbedienungen optimal sind und bei der Auswertung die kürzesten toten Zonen auftreten, das heißt optimales Nah- und Fernauflösungsvermögen. Zur vollständigen Prüfung müssen entweder Prüfkopf oder Werkstück verfahren werden, wobei die gewählte Einschallrichtung konstant zu halten ist.

 

Die Tauchtechnik-Anlage KC-200 besteht aus einem Wassertank, der über eine motorisierte X-, Y- und Z-Achse sowie ein Wasserfiltersystem verfügt, einem mehrkanaligen Ultraschallgerät USIP-40 auf PC-Basis und Software-Komponenten für eine leistungsfähige Datenaufnahme mit unterschiedlichen Scanformaten und einer Darstellungen der Prüfergebnisse als A-, B- oder C-Bild.

 

Durch die Automatisierung von Scanvorgängen ist es möglich, mit dem Prüfsystem komplexe, rotationssymmetrische oder flächige Bauteile sowie andere Formen automatisiert zu prüfen. Die Ultraschallprüfung ist ein geeignetes Prüfverfahren bei schallleitfähigen Werkstoffen zur Auffindung von inneren und äußeren Fehlern, z.B. bei Schweißverbindungen, Guss- und Fahrzeugteilen, Druckbehälter u.v.a.