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Konstruieren mit Polymerwerkstoffen

Konstruieren mit Polymerwerkstoffen
Typ: Vorlesung (V)
Semester: SS 2019
Zeit: 29.07.2019
09:00 - 18:00 täglich
10.91 Raum 228
10.91 Maschinenbau, Altes Maschinenbaugebäude


30.07.2019
09:00 - 18:00 täglich
10.91 Raum 228
10.91 Maschinenbau, Altes Maschinenbaugebäude

31.07.2019
09:00 - 18:00 täglich
10.91 Raum 228
10.91 Maschinenbau, Altes Maschinenbaugebäude


Dozent: Markus Liedel
SWS: 2
LVNr.: 2174571
Bemerkungen

Bitte Aushang am IAM-WK beachten!

Voraussetzungen

keine

Empfehlung: Polymerengineering I

Literaturhinweise

Materialien werden in der Vorlesung ausgegeben.
Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben.

Lehrinhalt

Aufbau und Eigenschaften von Kunststoffen,

Verarbeitung von Thermoplaste,

Verhalten der Kunststoffe bei Umwelteinflüssen,

Klassische Festigkeitsdimensionierung,

Geometrische Dimensionierung,

Kunststoffgerechtes Konstruieren,

Fehlerbeispiele,

Fügen von Kunststoffbauteile,

Unterstützende Simulationstools,

Strukturschäume,

Kunststofftechnische Trends.

Arbeitsbelastung

Der Arbeitsaufwand für die Vorlesung Konstruieren mit Polymerwerkstoffen beträgt pro Semester 120 h und besteht aus Präsenz in der Vorlesung (21 h) sowie Vor- und Nachbearbeitungszeit zuhause (99 h).

Ziel

Studierende sind in der Lage,

  • Polymercompounds von anderen Konstruktionswerkstoffen in ihren chemischen Grundlagen, Temperaturverhalten sowie Festkörpereigenschaften zu unterscheiden.
  • wesentliche Verarbeitungstechniken hinsichtlich Möglichkeiten und Einschränkungen in Stoffauswahl und Bauteilgeometriegestaltung zu erörtern und geeignet auszuwählen.
  • komplexe Applikationsanforderungen bzgl. festigkeitsverändernder Einflüsse zu analysieren und die klassische Festigkeitsdimensionierung applikationsspezifisch anzuwenden und die Lebensdauerfestigkeit zu bewerten.
  • Bauteilgeometrien mit Berücksichtigung von Verarbeitungsschwindung, Herstelltoleranzen, Nachschwindung, Wärmeausdehnung, Quellen, elastische Verformung und Kriechen mit geeigneten Methoden zu bewerten und zu tolerieren.
  • Fügegeometrien für Schnapphaken, Kunststoffdirektverschraubungen, Verschweißungen und Filmscharniere kunststoffgerecht zu konstruieren.
  • klassische Spritzgussteilefehler zu erkennen, mögliche Ursachen zu finden und die Fehlerwahrscheinlichkeit durch konstruktive Maßnahmen zu reduzieren.
  • Nutzen und Grenzen von ausgewählten Simulationstools der Kunststofftechnik (Festigkeit, Verformung, Füllung, Verzug) zu benennen.
  • Polymerklassen und Kunststoffkonstruktionen bzgl. möglicher Recyklingkonzepte und möglicher ökologischer Auswirkungen einzuschätzen.
Prüfung

mündlich, Dauer etwa 20 Minuten

Hilfsmittel: keine