IAM - Computational Materials Science

Unser Leitbild

Das Institut für Angewandte Materialien - Computational Materials Science (IAM-CMS) befasst sich in Forschung, Lehre und Transfer mit den mechanischen, tribologischen und strukturellen Eigenschaften von Werkstoffen und der Bauteilbewertung.

Wir arbeiten bevorzugt mit Methoden der Modellbildung und der numerischen Simulation und verbinden dabei atomistische Betrachtungen von Werkstoffen und deren Defekten mit mikrostruktureller Modellierung und kontinuumsmechanischer Analyse. Im Bereich der Tribologie führen wir skalenübergreifend sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschungsarbeiten durch und kombinieren dabei experimentelle Untersuchungen mit hochauflösender Elektronenmikroskopie und Analytik, um die grundlegenden Mechanismen im Reibkontakt aufzuklären.

Wir forschen in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen und internationalen Partnern, mit der Hochschule Karlsruhe, insbesondere dem Institut für Digitale Materialforschung (IDM) und in enger Wechselwirkung mit dem Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik (IWM), mit dem wir auch das MikroTribologie Centrum, µTC gemeinsam betreiben.

Das IAM-CMS beheimatet aktuell unabhängige Nachwuchsgruppen, die von Christian Greiner  und Katrin Schulz geleitet werden.

Institutsleitung

ne(Foto: Markus Breig, KIT)
Prof. Dr. rer. nat. Britta Nestler

Mikrostruktursimulation in der Werkstofftechnik

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Points of Pride

Bundesverdienstorden

 

Als einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland ist der Bundesverdienstorden die höchste Anerkennung, die die BRD für herausragende persönliche Verdienste um das Gemeinwohl vergibt. Die Bundesrepublik würdigt damit seit der Stiftung durch Bundespräsident Theodor Heuss 1951 in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen.

Britta Nestler

2019 erhält Professorin Dr. Britta Nestler für ihre wissenschaftlichen Verdienste den Bundesverdienstorden, der in diesem Jahr unter dem Motto „Mut zur Zukunft: Grenzen überwinden“ verliehen wird. Die von Nestler wesentlich vorangetriebene Verbindung von Grundlagenforschung und der praktischen Anwendung im Bereich der Materialforschung liegen der Ehrung zu Grunde.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

 

Seit 1985 wird der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung hervorragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachgebiete verliehen. Die Förderung hat zum Ziel, die Arbeitsbedingungen der ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher zu verbessern, indem sie die Forschungsmöglichkeiten erweitert, den administrativen Aufwand verringert und die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermöglicht. Der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert und wird ausschließlich auf Vorschlaf Dritter gewährt.

Britta Nestler

Im Jahr 2017 erhält Professorin Dr. Britta Nestler den Preis für ihre Forschung im Bereich der computergestützten Materialforschung und der Entwicklung neuer Materialmodelle mit multiskaligen und multiphysikalischen Ansätzen. Zudem werden ihre Weiterentwicklung der Phasenfeldmethode und der kreative Einsatz dieser Methode geehrt. Die Möglichkeit Prozesse, Werkstoffe oder Bauteile mithilfe eines Computers zu gestalten und zu simulieren, verringert die Anzahl an notwendigen Versuchen, spart Energie und Ressourcen und ermöglicht früh das Erkennen von Schwachstellen.

 

Peter Gumbsch

Im Jahr 2007 erhält Professor Dr. Peter Gumbsch die Auszeichnung für seine Arbeit im Bereich der Werkstoffwissenschaften, unter anderem für seine Entwicklungen im Gebiet der Multi-Skalen-Materialmodellierung. Weiterhin hat Gumbsch im Bereich der Bruch- und Verformungsprozesse viel zum heutigen Verständnis beigetragen, indem er unter anderem Versetzungen genauer untersuchte, die Verformungsprozessen zugrunde liegen. Er hat gezeigt, dass Versetzungen abhängig von der Geschwindigkeit, ein unterschiedliches Verhalten zeigen, indem ihre Bewegung beispielsweise unterschiedlich viel Wärme erzeugt und sogar Überschallgeschwindigkeit erreichen kann.

Landesforschungspreis

 

Mit dem Landesforschungspreis würdigt das Land Baden-Württemberg jährlich Arbeiten aus der Grundlagenforschung und der anwendungsbezogenen Forschung. Dabei wird für beide Bereiche je ein mit 100.000 Euro dotierter Preis vergeben. Ziel ist neben der Würdigung auch das Erreichen eines größeren Bekanntheitsgrades der Forschung in der Öffentlichkeit und die Förderung von Innovationen im Land.

Britta Nestler

Den Preis für Angewandte Forschung erhält Professorin Dr. Britta Nestler im Jahr 2008 für ihre Arbeit in der computergestützten Materialentwicklung mit neuen Simulationstechniken und Modellierungsmethoden, am Institut für Computational Engineering (ICE) der Hochschule Karlsruhe.