Britta Nestler erhielt im Oktober 2014 den Forschungspreis der Hochschule Karlsruhe.

Seit Mitte der 90er-Jahre werden in Baden-Württemberg besonders gute Leistungen in der Lehre jährlich mit dem Landeslehrpreis belohnt. So erhielt auch Britta Nestler im November 2009 zusammen mit dem Fachbereich Informatik der Hochschule Karlsruhe den Landeslehrpreis des Ministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit einem Preisgeld von 50 000 Euro.

Im Oktober 2009 ging Britta Nestler beim Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ mit dem Institut IMP - Institute of Materials and Processes - als Gewinnerin hervor. Der Wettbewerb rückt „Ausgewählte Orte“ in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten.

Das IMP verkörpert eine einmalige Verbindung von virtueller und angewandter Materialforschung. An ihm werden durch die Entwicklung neuer rechnergestützter Modellierungs- und Simulationstechniken in der Werkstoffentwicklung Verfahren in der Produktions- und Fertigungstechnik optimiert und weiterentwickelt. Als „Ausgewählter Ort“ ist das IMP 2010 Botschafter für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands.

Der Rektor der RWTH Aachen zeichnet in jedem Jahr diejenigen Doktoranden der Fakultäten, die ihre Promotion mit „summa cum laude“ abgeschlossen haben, mit der Borchers-Plakette aus. So erhielt auch Britta Nestler im Juni 2006 für ihre exzellenten Extremleistungen eine Auszeichnung

Britta Nestler erhielt im Juni 2006 die Springorum-Madaille der RWTH Aachen. Mit der Springorum-Denkmünze ehrt der Förderverein der RWTH Aachen die Absolventinnen und Absolventen aller Fakultäten, die ihre Diplom-Hauptprüfung, Magisterprüfung, Masterprüfung, Lehramtsprüfung bzw. das Staatsexamen mit Auszeichnung bestanden haben.

Britta Nestler erhielt im September 2005 den FEMS-Preis für Materialwissenschaft und Technologie. Dieser Preis wird jungen europäischen Materialwissenschaftlern oder Ingenieuren in Anerkennung eines bedeutenden Beitrags auf einem Gebiet der Materialwissenschaft und -technik verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Gutschein für Bücher und Zeitschriften aus den hochgeschätzten Taylor- und Francis-Publikationen.

Im Oktober 2004 erhielt Britta Nestler für Ihr Projekt „Paralleler 3D-Simulator zur Vorhersage und Optimierung von Werkstoffeigenschaften und zum computergestützten Materialdesign“ den doIT Software-Award in Stuttgart.

Der doIT Software-Award wird von der MFG Stiftung Baden-Württemberg veranstaltet. Teilnehmen können Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. 

Auf der Basis eines umfangreichen mathematisch-physikalischen Modells hatte sie ein Computersimulationsprogramm entwickelt, das erstmals die dreidimensionale Visualisierung und Analyse von kristallinen Wachstumsprozessen während der Erstarrung verschiedener Werkstoffe in heißen Materialschmelzen erlaubt, wie beipsielsweise von Metallen bei der Herstellung von Gießereiprodukten. Die Computersimulationen liefern einen wichtigen Einblick in die auftretenden komplexen Mikrostrukturen, die für die mechanischen Eigenschaften der Endprodukte von entscheidender Bedeutung sind und ermöglichen so eine Reduzierung von zeit-,kosten- und ressourcenintensiven Experimenten.

Im Mai 2007 wurde Britta Nestler erneut für Ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Softwareforschung gewürdigt.

Prof.Dr.Britta Nestler wurde auf der Werkstoffwoche 2004 mit dem „Junior Scientist Award“ für ihre Forschungsarbeit „Phasenfeld-Modellierung von Mikrostrukturausbildungen in mehrkomponentigen Legierungen“ geehrt. Die Auszeichnung erhielt sie damit für ihre Arbeiten in der computergestützten Materialforschung.

Britta Nestler gewann im April 2002 für ihre mathematisch-thermodynamische Modellierung metallurgischer Phasenübergänge den Richard-von-Mises-Preis 2002 der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM).

Im November 2001 gewann Britta Nestler den Friedrich-Wilhelm-Preis, welcher jährlich in Form eines Preisgeldes an Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der RWTH Aachen vergeben wird, die aufgrund ihrer herausragenden Leistungen bei Masterarbeiten, Dissertationen und Habilitationen ausgewählt wurden.

Britta Nestler erhielt im September 2001 den Best Poster Award auf der Conference on Computational Physics.

Im Namen der ersten ordentlichen Professorin in Deutschland (1923), Margarete von Wrangell, fördert das Wrangell-Habilitationsprogramm die Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung. Das Ziel des Programms ist es, hervorragende Wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg zur Habilitation zu ermutigen und sie finanziell dabei zu unterstützen. Die seit 1997 bestehende Förderung dauert bis zu fünf Jahre und hat bereits zu einer Erhöhung des Frauenanteils an Professuren beigetragen.

Dr. Katrin Schulz (KIT Presseinformationen)

 

Die NAE wurde 1964 gegründet und beschäftigt sich mit interdisziplinären gesellschaftlichen und gesellschaftlichen Fragstellungen. Neben der Vernetzung herausragender Ingenieur*innen und die Veränderung der Lebensqualität durch technische Entwicklungen, berät sie die US-amerikanische Regierung. Mitglieder zeichnen sich durch Pionierarbeit in einem technischen Gebiet oder durch bedeutende wissenschaftliche Fortschritte aus.

Professor Dr. Peter Gumbsch ist Mitglied (KIT News)

 

Die Nationale Akademie der Wissenschaften untersucht für die Zukunft wichtige Gesellschaftsthemen unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Interessen, berät mit den Ergebnissen Politik und Öffentlichkeit und widmet sich der Vermittlung dieser Themen auf nationaler und internationaler Ebene. Die 1652 gegründete Akademie ist die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt.

Professor Dr. Peter Gumbsch ist Mitglied (Informationen der Leopoldina)

 

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech fördert die innovationspolitische Willensbildung und repräsentiert die Technikwissenschaften im internationalen Umfeld. Dabei erfolgt die Beratung von Politik und Gesellschaft auf den Grundsätzen von Unabhängigkeit, Orientierung am Gemeinwohl und der Wissenschaft im Hinblick auf technikwissenschaftliche und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Dabei ist das Ziel aus Ideen Innovationen und aus Innovationen Wohlstand, Wohlfahrt und Lebensqualität entstehen.

Professor Dr. Peter Gumbsch ist Mitglied

Zur Pressemitteilung

Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten junger Forscher*innen aus den Bereichen Werkstoffwissenschaften, Materialforschung und -prüfung, Sicherheitstechnik und verwandter Gebiete wird der Adolf-Martens-Preis alle zwei Jahre verliehen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von Adolf-Martens-Fonds e.V. getragen und kann grundlagenorientierte Forschung aber auch innovative technische Entwicklungen und Transferleistungen würdigen.

Dr. Christian Greiner (Pressemitteilung des BAM)

 

Das Präsidium des KIT zeichnet mit Fakultätslehrpreisen seit herausragende Lehre aus. Auswahlkriterien sind der Einsatz von neuen Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität und Forschungs- und Anwendungsorientierung der Lehrveranstaltungen. Zudem spielt die Aktualität des vermittelten Fachwissens, die Verzahnung von Lehre und Forschung sowie die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen eine Rolle.

Dr. Anastasia August (Video zum Fakultätslehrpreis)

 

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council -ERC) unterstützt mit den Consolidator Grants exzellente Wissenschaftler*innen dabei eine eigenständige Karriere zu beginnen, besonders während der Konsolidierungsphase einer eigenen unabhängigen Arbeitsgruppe. Dabei muss die Promotion sieben bis zwölf Jahre zurückliegen, um die fünf Jahre dauernde Förderung über in der Regel bis zu 2 Mio. Euro zu erhalten.

Dr. Christian Greiner (KIT Presseinformationen)