IAM - Werkstoffe der Elektrotechnik

Hiwi-Tätigkeiten

Eine Hiwi-Tätigkeit bietet die Möglichkeit, Einblicke in die Forschung zu aktuellen Themen zu erhalten und Kompetenzen für Tools und Methoden zu erlangen, die auch in der Industrie sehr gefragt sind. Variable Monatsarbeitsstunden sowie flexible Arbeitszeiten sorgen dafür, dass eine Hiwitätigkeit bei uns in jeden Stundenplan passt. Oft sind Hiwi-Tätigkeiten nicht ausgeschrieben, bei Interesse an einer Hiwi-Tätigkeit am IAM-WET wenden Sie sich einfach an Andrea Schäfer. Um Ihnen ein Bild von möglichen Hiwi-Tätigkeiten zu geben, finden Sie untenstehend Erfahrungsberichte einiger Hiwis.

Derzeit ausgeschriebene Hiwi-Tätigkeiten finden Sie im Bereich Batterien

 

 

Leonie Tatzel

Ich bin nach meiner Bachelorarbeit als Hiwi am IAM-WET geblieben. Das war ursprünglich nicht so geplant. Wegen der hervorragenden Betreuung und dem spannenden, zukunftsweisenden Forschungsgebiet bot es sich aber an. Mittlerweile studiere ich im dritten Mastersemester Elektro- und Informationstechnik, im Modell Mikro-, Nano- und Optoelektronik, und arbeite als Hiwi im Bereich Lithium-Ionen Batterien. Am besten gefällt mir, dass die Arbeit so abwechslungsreich ist. Ich zerlege an der sogenannten Glovebox kommerzielle Zellen für interne Forschungsprojekte oder Industriepartner, ich bereite die Elektroden aus diesen Zellen für den Aufbau kleiner Experimentalzellen vor. Danach baue ich z.B. Halb- (eine Elektrode und metallisches Lithium) oder Vollzellen (Anode und Kathode) auf. Zur Arbeit im Batterielabor gehört außerdem die regelmäßige Überwachung laufender Messungen. Die zweite Hälfte meiner Arbeitszeit verbringe ich am Computer. Dort schreibe ich neue Messprogramme, werte Messdaten aus oder modelliere elektrochemische Verlustprozesse mit Matlab. Meine Matlab Kenntnisse haben sich während meiner Zeit am IAM-WET deutlich verbessert. Durch die Kombination aus praktischer Arbeit im Batterielabor und theoretischer am Computer bzw. im Gespräch mit Stundenten und Doktoranden, lernt man extrem schnell dazu und versteht auch komplizierte Zusammenhänge vergleichsweise leicht. Ebenfalls positiv ist für mich, dass ich mir die Arbeitszeit flexibel einteilen kann und dass der Umgang zwischen Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern so kollegial ist.

 

 

Ravindra Goyal

Etwas unbedarft, aber mit Interesse an der Materie Batterien und Elektrochemie bin ich im 5. Semester ans IAM-WET gegangen um mich zu erkundigen, ob die Möglichkeit besteht als Hiwi anzufangen. Oftmals sind mögliche Stellen nicht ausgeschrieben, aber wer offen und mit Leidenschaft fragt, für den gibt es hier immer etwas zu tun und zu erforschen. Durch den rasanten Wandel der letzten Jahre auf dem Gebiet der Elektromobilität sind Batterien und Brennstoffzellen in den medialen Fokus gerückt und rückblickend kann ich sagen: Nirgends besser lässt sich etwas darüber lernen als hier. Begonnen habe ich selbst im Bereich der Simulation von Batterien und der Auswertung von Impedanzspektren. Als ich gefragt wurde, ob ich ein bisschen Matlab programmieren kann, gingen bei mir schon die Alarmglocken an, da das in den ersten Jahren des Studiums so gar nicht meine Stärke war. Aber der Vorteil am IAM-WET ist ganz klar, dass einem die Zeit gegeben wird Dinge zu erlernen und man dabei von den Doktoranden unterstützt wird. Egal was es ist, keiner erwartet, dass man schon alles kann, solange man motiviert bei der Sache ist. Inzwischen habe ich zwei komplexe Softwarelösungen zur Auswertung und Validierung von Messungen entwickelt, die tagtäglich von Studenten und Doktoranden genutzt werden. Eines der Tools steht sogar auf der Institutshomepage zum Download bereit (mehr). Bestärkt durch die positive Arbeitsatmosphäre habe ich im Anschluss auch meine Bachelorarbeit hier geschrieben und bin jetzt im Masterstudiengang Elektrotechnik mit der Vertiefungsrichtung Elektromobilität weiterhin am IAM WET tätig.

 

 

Daniel Gil Gaviria

Nach den ersten beiden Semestern meines Elektrotechnikstudiums am KIT wollte ich gerne das theoretische Wissen der Vorlesungen erweitern und anwenden, um aktuelle wissenschaftliche Probleme zu bearbeiten. Es hat mich sehr interessiert einen Einblick in die Forschung an aktuellen Themen wie z.B. Batterien und Brennstoffzellen zu bekommen. Über Freunde, die schon am IAM-WET gearbeitet hatten, wurde ich auf das Institut aufmerksam und habe entschieden mich für eine HiWi-Stelle zu bewerben. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt relativ wenig Vorwissen zum Forschungsgebiet des Instituts hatte, lief die Einarbeitung, dank der guten Betreuung am Institut, schnell und problemlos ab. Bei meiner Arbeit als HiWi beschäftige ich mich hauptsächlich mit der Charakterisierung von Festelektrolyt-Batterien. Dies beinhaltet zum einen die Probenvorbereitung, Messdurchführung und modellgestützte Messdatenanalyse, aber auch die grundlegende Implementierung und Automatisierung kompletter Messstände. Diese große Spannbreite der Aufgaben sorgt für ein spannendes Arbeitsumfeld. Die praktische Arbeit am IAM-WET ermöglicht mir theoretisches Wissen aus dem Grundlagenstudium in einem optimalen Umfeld anzuwenden und darüber hinaus einen tiefen Einblick in das Forschungsfeld der Energiespeicher und Messtechnik zu bekommen. Der freundschaftliche Umgang zwischen Studenten, Technikern und Wissenschaftlern sorgt für eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Aus all diesen Gründen war bisher meine Arbeit am IAM-WET eine tolle Erfahrung und ich freue mich, hier weiter arbeiten zu dürfen.

 

 

Stephan Voss

In meinem zweiten Mastersemester im Studiengang Chemieingenieurwesen habe ich die Hiwi Stelle am IAM-WET angenommen. Innerhalb eines Industriepraktikums konnte ich erste Einblicke in die Polymerelektrolytmembran(PEM)-Brennstoffzellen gewinnen, die ich in meiner Tätigkeit als Hiwi vertiefen wollte. Auf der Suche nach einer Stelle habe ich das IAM-WET entdeckt. Ich wurde innerhalb eines kürzlich gestarteten Forschungsprojektes eingesetzt, in dessen Rahmen ein Prüfstand zur Charakterisierung von PEM-Brennstoffzellen konstruiert werden soll. Da dies der aller erste Teststand zur PEM-Brennstoffzellenuntersuchung am Institut ist, hatte dieser noch so seine „Kinderkrankheiten“, die es galt zu beseitigen. Meine praktischen Erfahrungen waren somit direkt gefragt und ich konnte mich aktiv in die Optimierung und der Validierung des Teststandes einbringen. Zu meinen Aufgaben zählten mechanische und elektrische Umbauten, Bauteiloptimierung, sowie Kontakt zu Drittfirmen zur Bestellung neuer Bauteile. Darüber hinaus habe ich Zellen mittels Impedanzspektroskopie charakterisiert. Bei der Messung, Auswertung und Interpretation der Impedanzdaten konnte ich vom enormen Erfahrungsschatz der Mitarbeiter am Institut profitieren. Insgesamt lässt sich durch die praktischen Erfahrungen und dem theoretischen Grundwissen ein sehr guter Einblick in dem Bereich der Brennstoffzellforschung gewinnen. Der Kontakt zu Mitarbeiter war auf einer sehr freundschaftlichen Basis und somit sehr angenehm.