Materialien und Technologien für nachhaltige Energiesysteme

Beschreibung des Schwerpunktes

Der deutsche Energiemix ist geprägt von einem Rekordanteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung, der auf ca. 62 % (Nettostromerzeugung) angestiegen ist. Wind- und Solarenergie bilden erstmals die Doppelspitze im Strommix, wobei Windkraft die stärkste Quelle ist. Auch in der Mobilität findet ein Wechsel zu nachhaltigen und energieeffizienten Systemen statt. Aus den obengenannten Veränderungen ergeben sich auch neue Anforderungen an Komponenten (z.B. Batterien) und den dafür zum Einsatz kommenden Materialien.

Auch die Senkung von Reibung und Verschleiß ist ein Schlüsselfaktor für Nachhaltigkeit und trägt durch längere Bauteillebensdauer und höhere Effizienz signifikant zur Defossilisierung bei und reduziert Emissionen durch geringeren Energieverbrauch in der Nutzungsphase. Mit der Wahl des Schwerpunkts „Materialien und Technologien für die Energiewende“ soll ein umfassender Überblick und Expertise zum Einsatz und der Entwicklung neuer Materialien für die obengenannten Technologiefelder gegeben werden.

 

 

Nach erfolgreicher Belegung des Schwerpunktes

  • besitzen die Absolventinnen und Absolventen einen Überblick über technische Sachverhalte und Themen, die für das Gelingen der Energiewende von Bedeutung sind.
  • können sie relevante physikalischen Grundbegriffe und Zielgrößen nennen und anwenden.
  • sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, Beispiele für Werkstoffentwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energie sowie Leichtbauansätze zu benennen und zu beurteilen.
  • kennen sie die wesentliche Funktionsweisen und Materialien in modernen Batterietechnologien und Brennstoffzellen
  • sind sie fähig, Maßnahmen zur Reibungs- und Verschleißreduktion in mechanischen Komponenten anzugeben und zu erläutern.