Im Fokus stehen neben Strukturmaterialien insbesondere Funktionswerkstoffe, deren mechanische Zuverlässigkeit im Zuge der Energiewende und für die Informationstechnologie von enormer gesellschaftlicher Relevanz sind. Dabei reicht das Anwendungsspektrum von post-Lithium Batterien bis hin zu Werkstoffen für den Fusionsreaktor einerseits und von modernen Leitermaterialien bis hin zu Materialien für Sensorik und Aktorik andererseits.
Das Mechanismen-basierte Verständnis der Werkstoffdegradation erfordert einen skalenübergreifenden Werkzeugkasten. Dieser besteht aus mechanischen und mikrostrukturellen Charakterisierungsverfahren, welche mit multiphysikalischer Modellierung wie auch modernen Verfahren der Datenanalyse kombiniert werden. Im von uns betriebenen Fusionsmateriallabor des KITs werden radioaktive und toxische Materialien sicher gehandhabt und eingehend charakterisiert.
LeitungProf. Dr. mont. Christoph Kirchlechner
Tel.: +49 721 608-24815 |
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GeschäftsführungDr. Johanna Lampert
Tel.: +49 721 608-23754 |
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Administration
Jana Herzog
Tel: +49 721 608-24816 |
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In dem für 2 Jahre bewilligten BMFTR-Projekt KONZEPT arbeiten Wissenschaftler der Abteilung MEC des IAM-MMI, des INR und des ITEP an der Entwicklung von Konzepten für die Erste Wand und das Brutblanket zukünftiger Laserfusionskraftwerke. Die Aktivitäten umfassen die Integration der Konzepte in einem Kraftwerksystemcode unter Berücksichtigung des Verhaltens der hierfür ausgewählten Materialien sowie die Identifikation der für die Umsetzung der Konzepte erforderlichen FuE-Arbeiten.
KONZEPT wird von Siemens Energy AG koordiniert und von 7 Partnern aus Forschung und Industrie durchgeführt.

Richard Schütz und Cornelius Baumgartner haben beim Jugend Forscht Regionalwettbewerb 2026 in Pforzheim mit der „Optimierung von 3D-Druckpfaden mittels Spannungsanalyse für höhere Bauteilstabilität“ im Fachgebiet Technik den 1. Platz belegt.
Die Arbeit entstand im Rahmen der Kooperation KIT - Hector Seminar 2025 am IAM, wo Richard (Heisenberg-Gymnasium Bruchsal) und Cornelius (Gymnasium Neureut, Karlsruhe) ihre spärliche Freizeit in FEM-Analysen, 3-D Druck und Werkstoffprüfung investiert haben.
Herzlichen Glückwunsch – wir würden uns sehr freuen, Richard und Cornelius eines Tages als Studierende am KIT wiederzusehen, denn junge Talente mit Begeisterung für Technik sind hier genau am richtigen Ort.
Link zur HS Pforzheim
Dr. Jinxue Ding wurde zur außerordentlichen Professorin an der School of Materials Science and Engineering der Universität Zhengzhou (China) berufen.
Jinxue arbeitete zuvor als Postdoc in der Gruppe Dislocations in Ceramics (finanziert durch den ERC-Starting Grant) am IAM-MMI.
Wir wünschen Jinxue viel Erfolg in ihrer neuen Rolle - herzlichen Glückwunsch!

Die Umweltstiftung der Sparkasse Karlsruhe und das KIT verleihen Dr.-Ing. Johanna Naumann den Sparkassen Umweltpreis 2025 für ihre Dissertation "Electrochemical Cell Modeling of Hierarchically Structured Electrodes in Lithium-Ion Batteries". Die Preisverleihung findet im Sommer 2026 statt.
Johanna war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster POLiS und assoziierte Doktorandin des DFG-Graduiertenkollegs SiMET. Mit ihrer Dissertation leistet Johanna einen wichtigen Beitrag zur dringend notwendigen Verbesserung elektrochemischer Energiespeicherung für die Energiewende.

Die Forschungsarbeit von Chukwudalu (Dalu) Okafor und seinen Co-Autoren wurde auf der MS&T25-Konferenz (Columbus, Ohio, USA) als einer der herausragenden Artikel ausgezeichnet, die im Journal of the American Ceramic Society (ACerS) für das Erscheinungsjahr 2024 veröffentlicht wurden.
Auf dem ACerS Journal Award Symposium 2025 präsentierte Dalu zudem seinen Artikel "Near-surface plastic deformation in Polycrystalline SrTiO3 via room-temperature cyclic Brinell indentation" und erhielt dafür den Graduate Excellence in Materials Science (GEMS) Diamond Award, der von der ACerS Basic Science Division organisiert wird.

Sabrina Lang und Filiz-Pinar Seren wurden auf der 76. Jahrestagung der International Society of Electrochemistry 2025 (ISE, Mainz) jeweils mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Beide promovieren in der Gruppe Batteriematerialien: Reaktionen und Degradation.
Sabrina forscht zu Grenzflächendegradation in Festkörperbatterien. Mittels operando-Rasterelektronenmikroskop (REM) untersuchte sie die Porenbildung an der Grenzfläche zwischen Lithiummetall und Festelektrolyten.
Filiz beobachtet mithilfe von operando-Lichtmikroskopie die Wachstumsmodi von Lithiummetall in flüssigen Elektrolyten und zeigt die entscheidende Rolle der Elektrolytverarmung in realistischen Batteriezellen auf.

Camila Aguiar Teixeira verteidigte am 23. Juni 2025 erfolgreich ihre Dissertation "Understanding twinning mechanism and measuring twinning stress of the Cantor high entropy alloy applying micromechanical testing". Ihre Arbeit bringt unser grundlegendes Verständnis der Verformung bei Zwillingsbildung in FCC voran.
Herzlichen Glückwunsch!

Im TRR 188 wird seit 2017 an der TU Dortmund, der RWTH Aachen und dem Karlsruher Institut für Technologie koordiniert ein tiefgreifendes Verständnis der umforminduzierten Schädigung aufgebaut. Dabei sollte die Schädigung quantitativ vorhergesagt und z.B. durch Lastpfadwechsel beeinflusst werden
Weitere Informationen zum TRR 188 finden Sie hier und unter https://trr188.de/index.php/en/
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