Im Fokus stehen neben Strukturmaterialien insbesondere Funktionswerkstoffe, deren mechanische Zuverlässigkeit im Zuge der Energiewende und für die Informationstechnologie von enormer gesellschaftlicher Relevanz sind. Dabei reicht das Anwendungsspektrum von post-Lithium Batterien bis hin zu Werkstoffen für den Fusionsreaktor einerseits und von modernen Leitermaterialien bis hin zu Materialien für Sensorik und Aktorik andererseits.

Das Mechanismen-basierte Verständnis der Werkstoffdegradation erfordert einen skalenübergreifenden Werkzeugkasten. Dieser besteht aus mechanischen und mikrostrukturellen Charakterisierungsverfahren, welche mit multiphysikalischer Modellierung wie auch modernen Verfahren der Datenanalyse kombiniert werden. Im von uns betriebenen Fusionsmateriallabor des KITs werden radioaktive und toxische Materialien sicher gehandhabt und eingehend charakterisiert.

 

Leitung

Prof. Dr. mont.

Christoph Kirchlechner

 

Tel.: +49 721 608-24815

christoph.kirchlechner∂kit.edu

(Foto: Markus Breig, KIT)

 

News

Winners of the SOFT Innovation Prize 2022European Commission
1. SOFT-Innovationspreis

Ein Team um Jarir Aktaa mit Kooperationspartnern aus dem Forschungszentrum Jülich gewann den 1. SOFT-Innovationspreis für die Entwicklung plasmagespritzter, funktionsgradierter Wolfram/EUROFER-Schichten für die Erste Wand zukünftiger Fusionskraftwerke. Die Technologie wurde erfolgreich an die Industrie übertragen, mit dem Ziel, sie auf anwendungsrelevante Größen und Formen hochzuskalieren. Die Innovation eröffnet den Einsatz in weiteren Komponenten der Fusionstechnologie, in Hochspannungskomponenten und im Bereich der konzentrierenden Solarenergie.

MecaNano
MecaNano - Europäisches Netzwerk für die Nanomechanik

Das "European Network for the Mechanics of Matter at the Nano-Scale" (MecaNano) wurde als European Cooperation in Science and Technology (COST) für einen Zeitraum von vier Jahren genehmigt. Das IAM-MMI wird mit Christoph Kirchlechner als deutschem Repräsentant auch Teil von MecaNano sein.

MecaNano wird seinen Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion und Zusammenarbeit bieten, z.B. durch spezielle Workshops, Symposien und Sommerschulen. Es wird die geografische Mobilität seiner Teilnehmer unterstützen und die berufliche Entwicklung seiner jungen Forscher fördern.

Die Aktion ist offen für Forscher aus allen Ländern.

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Besuch FML
Besuch von Staatssekretärin Pirscher am Fusionsmateriallabor

Am 13.07.2022 besuchte Judith Pirscher, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, zusammen mit Präsident Holger Hanselka und Vizepräsident Oliver Kraft das Fusionsmateriallabor (FML) des IAM und informierte sich vor Ort über neue Materialien als Schlüssel zum Erfolg in der Fusionsforschung, die Rolle der Fusion als interdisziplinärer Technologietreiber und die Synergie zwischen Fusion und der Wasserstofftechnologie.

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J. NaumannJ. Naumann
Forschung an Post-Lithium Batterien

Auf der Klausurtagung des Exzellenzclusters Post Lithium Storage (POLiS) gab Johanna Naumann ein Statement zur Forschung an Post-Lithium-Batterien. Johanna beschäftigt sich in ihrer Doktorarbeit mit den Auswirkungen der Elektrodenstruktur auf die Zellperformance. Mit Hilfe numerischer Modelle beleuchtet sie die elektrochemischen Vorgänge während des Entladens.

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Posterprize Camila
Preis für das beste Poster

Camila Aguiar Teixeira gewann den "Best Poster Award" der Konferenz Nanobrücken 2022 (Karls-Universität Prag).

Camila präsentierte ihre Doktorarbeit über das Gleiten partieller Versetzungen in Legierungen hoher Entropie, für die sie die Mikrosäulen-Kompression anhand von Transmission Kikuchi Diffraction (TKD) und STEM-Bildgebung auswertet.

Parabéns!

Logo ERC
ERC Consolidator Grant an Christoph Kirchlechner

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat Herrn Professor Christoph Kirchlechner mit dem renommierten Consolidator Grant ausgezeichnet. Mit seinem Projekt TRITIME sollen die Mechanismen der Wasserstoffversprödung grundlegend verstanden werden und dazu beitragen, dass neue Werkstoffe, die bei der Verteilung und Speicherung von Wasserstoff eingesetzt werden, maßgeschneidert werden können.

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Zeiss Crossbeam 550
Zeiss Crossbeam 550 installiert

Für die Forschungsprogramme "Information / P3T1", "Materials and Technologies for Energy Transition" und "Fusion", teilweise gefördert durch die Robert Bosch Stiftungsprofessur für nanostrukturierte Funktionswerkstoffe, wurde an unserem Institut ein einzigartiges Focused Ion Beam (FIB) Mikroskop installiert.

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Time for change
Aus IAM-WBM wird das IAM-MMI

Im Zuge der Umstrukturierung des IAM wird auch unser Teilinstitut seinen Namen ändern. Aus dem IAM – Werkstoff- und Biomechanik (IAM-WBM) wird zukünftig das Institut für Angewandte Materialien – Werkstoff- und Grenzflächenmechanik bzw. auf Englisch Institute for Applied Materials – Mechanics of Materials and Interfaces (IAM-MMI)

T. Neuhauser
Erfolgreiche Verteidigung

Die Emmy-Noether-Gruppe "Pulsed Metallurgy of Metallic Thin Films" gibt die erfolgreiche Verteidigung der Doktorarbeit von Tobias Neuhauser am 29. November 2021 bekannt. In "The effect of the heating rate on the phase selection in Al/Ni multilayers" kombinierte er Nanokalorimetrie und zeitaufgelöste Röntgenbeugung. Betreut wurde Tobias von Dr.-Ing. Karsten Woll.

(Foto: privat)

Posterprize JB Molin
Best Poster Award

Jean-Baptiste Molin gewann den „Best Poster Award“ in der Physiksitzung der Association Francaise de Cristallographie, AFC2021. Er präsentierte seine Doktorarbeit zur 3D-µLaue-Beugung, mit der er Versetzungsstrukturen und Spannungsfelder in Mikrobiegebalken charakterisiert. Dabei etablierte er erstmals eine zerstörungsfreie 3D-Technik mit Submikrometer Auflösung, mit welcher gleichzeitig die Defektstruktur und das mechanische Verhalten auf der Ebene mikrostruktureller Defekte studiert werden können. Félicitation!

SiMET Logo
Erweiterung des Graduiertenkollegs SiMET

Nach erfolgreicher Fortsetzungsbegutachtung startete am 1. Oktober 2021 die zweite viereinhalbjährige Förderperiode des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs GRK 2218 "Simulation mechano-elektrothermischer Prozesse in Lithium-Ionen-Batterien" (SiMET, www.simet.kit.edu).

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Verena Becker
Erfolgreiche Verteidigung von Verena Becker

Verena Becker verteidigte erfolgreich ihre Dissertation "Modellierung der Mechanik und der effektiven Transporteigenschaften von partikulären Kathoden sowie deren Einfluss auf die elektrochemische Performance von Lithium-Ionen-Batterien". Als Kollegiatin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs GRK 2218 "Simulation Mechanisch-Elektrisch-Thermischer Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien" (SiMET) hat sie ihre Arbeit in der Gruppe von Marc Kamlah angefertigt. Herzliche Gratulation! (Foto: privat)

Oleg Birkholz
Erfolgreiche Verteidigung der Doktorarbeit

Oleg Birkholz verteidigte erfolgreich seine Dissertation "Modeling transport properties and electrochemical performance of hierarchically structured lithium-ion battery cathodes using resistor networks and mathematical half-cell models". Die Arbeit entstand in der Arbeitsgruppe von Marc Kamlah im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BmWi) geförderten Forschungsprojekts "Werkstoffentwicklung hierarchisch strukturierter Kompositmaterialien für elektrochemische Energiespeicher" (HiKoMat). Wir wünschen alles Gute für die Zukunft! (Foto: privat)

Zeiss Merlin
Neues in situ SEM eingetroffen

Eine der ersten Einrichtungen im Rahmen laufender Bemühungen um den Aufbau einer hochmodernen Nano-/Mikromechanik-Prüfeinrichtung ist am Institut eingetroffen: ein ZEISS Merlin, Hochleistungs-Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop.

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HiKoMat
Erfolgreicher Abschluss des BMWi-Projekts HiKoMat

Das HiKoMat-Projekt, an dem u.a. unser Institut mit exzellenten Beiträgen beteiligt war, hat entscheidend zum detaillierten Verständnis der Prozess-Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von hierarchisch strukturierten Verbundwerkstoffen für elektrochemische Energiespeicher beigetragen.

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Logo TRR 188
DFG fördert TRR 188 mit Beteiligung vom IAM-MMI

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert weiterhin den Sonderforschungsbereich/Transregio (TRR) 188 "Schäden in der Metallumformung".

Der TRR 188 zielt auf ein mechanismusbasiertes Verständnis und die Kontrolle von Schädigung in hochfesten Materialien. Daran beteiligt sind neben dem IAM-MMI mehrere Forschungseinrichtungen.

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