Im Fokus stehen neben Strukturmaterialien insbesondere Funktionswerkstoffe, deren mechanische Zuverlässigkeit im Zuge der Energiewende und für die Informationstechnologie von enormer gesellschaftlicher Relevanz sind. Dabei reicht das Anwendungsspektrum von post-Lithium Batterien bis hin zu Werkstoffen für den Fusionsreaktor einerseits und von modernen Leitermaterialien bis hin zu Materialien für Sensorik und Aktorik andererseits.
Das Mechanismen-basierte Verständnis der Werkstoffdegradation erfordert einen skalenübergreifenden Werkzeugkasten. Dieser besteht aus mechanischen und mikrostrukturellen Charakterisierungsverfahren, welche mit multiphysikalischer Modellierung wie auch modernen Verfahren der Datenanalyse kombiniert werden. Im von uns betriebenen Fusionsmateriallabor des KITs werden radioaktive und toxische Materialien sicher gehandhabt und eingehend charakterisiert.
LeitungProf. Dr. mont. Christoph Kirchlechner
Tel.: +49 721 608-24815 |
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GeschäftsführungDr. Johanna Lampert
Tel.: +49 721 608-23754 |
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Administration
Jana Herzog
Tel: +49 721 608-24816 |
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In dem Artikel „Fusion: Eine Materialfrage! Plasmaphysik ermöglicht die Fusion – Materialwissenschaft macht sie nutzbar“ (Fusion: Eine Materialfrage! Plasmaphysik ermöglicht die Fusion – Materialwissenschaft
macht sie nutzbar) der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ (Juli 2026) beschreibt Christoph Kirchlechner die Herausforderungen, die die Fusionsforschung für Materialwissenschaftler mit sich bringt.

Der Forschungsartikel von Ashwini Kumar Mishra und Jarir Aktaa Phased Array Ultrasonic Testing of W/EUROFER Functionally Graded Coating wurde von der Fachzeitschrift „Materials“ als „Editor’s Choice Article“ ausgezeichnet. Die Arbeit der Autoren konzentriert sich auf die Analyse der Eigenschaften der Grenzfläche zwischen Beschichtung und Substrat sowie auf die Erkennung von Delaminationen mithilfe eines Phased-Array-Ultraschallprüfverfahrens.
Wir gratulieren den Autoren zur Auszeichnung ihres Artikels.

Daniel Gianola, Professor für Materialwissenschaft an der UC Santa Barbara, wurde mit dem Friedrich-Wilhelm-Bessel-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung sowie dem vom KIT verliehenen International Excellence Fellowship ausgezeichnet. Zudem erhielt er die 2026 Brimacombe Medaille der The Minerals, Metals & Materials Society (TMS). Im Rahmen dieser Auszeichnungen wird er ab Juli 2026 ein Forschungsjahr am IAM verbringen.
Welcome back!

Xufei Fang wurde mit dem Ross-Coffin-Purdy-Preis 2026 der American Ceramic Society (ACerS) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an den wertvollsten Beitrag zur keramischen Fachliteratur verliehen, der zwei Jahre vor dem Auswahljahr veröffentlicht wurde. Dr. Fangs preisgekrönte Arbeit präsentierte eine neue Perspektive auf die mechanikgesteuerte Anpassung von Versetzungen in Keramiken bei Raumtemperatur zur Entwicklung von Hochleistungskeramiken. Er ist zur ACerS-Jahrestagung in Pittsburgh, USA, eingeladen, um dort die Urkunde und die Ross-Coffin-Purdy-Medaille entgegen zu nehmen.
Herzlichen Glückwunsch, Xufei!

Die Forschungsarbeit von Filiz-Pinar Seren wurde auf dem diesjährigen International Meeting on Lithium Batteries (IMLB 2026, Montréal, Kanada) mit einem Preis für ein „Outstanding Scientific Poster“ ausgezeichnet.
Das prämierte Poster befasst sich mit Metall-Batterien als Zukunft der Energiespeicherung und beleuchtet dabei insbesondere die kritischen Aspekte des Schnellladens. Wir gratulieren herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns mit ihr über diesen großartigen Erfolg!

Der Sprecher des Programms Fusion am KIT, Christoph Kirchlechner, sprach mit Gábor Paál (SWR) in einem SWR-Wissen-Podcast: Strom aus Kernfusion – Wann kommt das erste Kraftwerk?
Zum Podcast auf SWR-Wissen
Xufei Fang wurde mit dem Masing-Gedächtnispreis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) für seine unabhängige und bahnbrechende wissenschaftliche Forschungsarbeit zum Thema "Dislocations in Ceramics" ausgezeichnet. Der Preis kann nur einmal im Jahr vergeben werden und gilt als höchste Auszeichnung für junge DGM-Mitglieder, deren Promotion zum Zeitpunkt der Nominierung weniger als 10 Jahre zurückliegt. Benannt ist der Preis nach dem langjährigen DGM-Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Georg Masing.
Herzlichen Glückwunsch, Xufei!

Yinxia Zhang verteidigte am 30. März 2026 erfolgreich ihre Dissertation "The effect of grain boundaries on the fracture toughness of hard coatings".
Ihre Arbeit vertieft unser grundlegendes Verständnis der durch Korngrenzen vermittelten Bruchprozesse in harten Schutzschichten.
Herzlichen Glückwunsch!

In dem für 2 Jahre bewilligten BMFTR-Projekt KONZEPT arbeiten Wissenschaftler der Abteilung MEC des IAM-MMI, des INR und des ITEP an der Entwicklung von Konzepten für die Erste Wand und das Brutblanket zukünftiger Laserfusionskraftwerke. Die Aktivitäten umfassen die Integration der Konzepte in einem Kraftwerksystemcode unter Berücksichtigung des Verhaltens der hierfür ausgewählten Materialien sowie die Identifikation der für die Umsetzung der Konzepte erforderlichen FuE-Arbeiten.
KONZEPT wird von Siemens Energy AG koordiniert und von 7 Partnern aus Forschung und Industrie durchgeführt.

Richard Schütz und Cornelius Baumgartner haben beim Jugend Forscht Regionalwettbewerb 2026 in Pforzheim mit der „Optimierung von 3D-Druckpfaden mittels Spannungsanalyse für höhere Bauteilstabilität“ im Fachgebiet Technik den 1. Platz belegt.
Die Arbeit entstand im Rahmen der Kooperation KIT-Hector Seminar 2025 am IAM, wo Richard (Heisenberg-Gymnasium Bruchsal) und Cornelius (Gymnasium Neureut, Karlsruhe) ihre spärliche Freizeit in FEM-Analysen, 3-D Druck und Werkstoffprüfung investiert haben.
Herzlichen Glückwunsch! Wir würden uns sehr freuen, Richard und Cornelius eines Tages als Studierende am KIT wiederzusehen, denn junge Talente mit Begeisterung für Technik sind hier genau am richtigen Ort.
Link zur HS Pforzheim
Mathias Jetter verteidigte erfolgreich seine Dissertation "Probabilistische Charakterisierung und Modellierung des spröden Bruchverhaltens von Wolfram" am 25. Februar 2026. Seine Arbeit vertieft unser grundlegendes Verständnis des Sprödbruchs und seiner probabilistischen Natur - ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von probabilistischen Regeln für die Auslegung gegen Sprödbruch bei spröden/versprödeten Materialien. Herzlichen Glückwunsch!
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