Institut für Angewandte Materialien – Werkstoffkunde

ProFeAl – Prozessentwicklung für wirtschaftliche, effiziente Turbinenkomponenten aus Eisenaluminiden

fracture
Bruchfläche einer Fe-Al-Legierung nach einem Zugversuch bei 300 °C
microstructure
Gefügeaufnahme einer Fe-Al-Legierung

Motivation

FeAl-Legierungen besitzen ein bedeutendes Anwendungspotential insbesondere für anspruchsvolle wertschöpfungsintensive Bauteile

  • Hervorragende Oxidations- & Korrosionsbeständigkeit in verschiedenen Umgebungen (Dampf, Salz)
  • Attraktive mechanische Eigenschaften, wie spez. E-Modul, spez. Festigkeit, hohe Verschleißfestigkeit
  • 60 – 80 % Dichte von herkömmlichen Stählen und Superlegierungen
  • Kostengünstige Hauptbestandsteile Fe und Al

Zielsetzung

  • Legierungsauswahl anhand von Anforderungsprofilen
  • Untersuchung der Herstellrouten Gießen, Schmieden & additive Fertigung und der Interaktion Prozess – Mikrostruktur – Eigenschaften

Methoden

  • Mikrostrukturanalyse
  • Quasistatische Prüfungen sowie Ermüdungsversuche bei Raumtemperatur und bis 700°C
  • Untersuchung der Bruchflächen

Projektpartner

  • Siemens AG
  • Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG
  • Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH
  • Access e.V.
  • Otto Junker GmbH
  • Leistritz AG